Krampfader-Operation

Krampfadern ade - schnell und ohne Narben!


Als erste Krankenkasse setzt Ihre BKK Beiersdorf zukünftig bei der Entfernung von Krampfadern auf einen moderne und schonende Technik. Unter dem Dach der GNA - Gesundheitsnetz Alsterdorf GmbH wird die Behandlung mittels Radiofrequenzkatheter erfolgreich durchgeführt - die Folge ist, dass unsere Kunden schneller wieder mobil sind und das ohne Narben und Stützstrümpfe.
 
Krampfadern - nicht nur ein Thema für ältere Menschen!
Krampfadern sind selbst bei jungen Menschen verbreitet. Frauen leiden dreimal häufiger als Männer unter dieser Erkrankung. Viele Betroffene empfinden Krampfadern als unangenehm und ästhetisch störend an den Beinen. Was vielen nicht bekannt ist: Mit einem kleinen und schmerzfreien Eingriff könnten die Beschwerden erfolgreich behandelt werden. Mittels Radiofrequenzkatheter VNUS Closure FAST. Am Tag der Operation - spätestens am darauf folgenden Tag - können die Patienten wieder ihren ganz normalen Alltagsaktivitäten nachgehen. Der Kooperationspartner der GNA - Gesundheitsnetz Alsterdorf GmbH, die Gefäßabteilung am Dermatologikum Hamburg mit ihrem leitenden Gefäßchirurgen Dr. Jens Alm hat sich auf diese schonende Form der Venenoperationen spezialisiert. Versicherte der BKK Beiersdorf profitieren durch diese exklusive Kooperation mit der Einrichtung in der Hamburger Innenstadt, ab sofort von den Vorteilen des Verfahrens und können sich dort kompetent, sicher und kostenfrei behandeln lassen. Aber nicht nur die Behandlung, sondern bereits Vorsorgeuntersuchungen aufgrund von ersten Beschwerden oder einer krankheitsbedingten Vorgeschichte in der Familie werden von der BKK übernommen.
Mit 800 Eingriffen jährlich werden in der Gefäßabteilung am Dermatologikum Hamburg, europaweit die meisten Operationen mit dem Radiofrequenzkatheter VNUS Closure FAST vorgenommen. Diese Methode ersetzt die Stripping-Operation. Spezialist Dr. Jens Alm verfügt über jahrelange Erfahrung: „Unsere bewährte Therapie sichert eine rasche Genesung und steigert die Lebensqualität. Das beweisen internationale Studien. Eine Arbeitsunfähigkeit besteht in der Regel nicht, denn Blutergüsse und Schmerzen kommen nicht vor. Außerdem verletzt der Katheter keine Gefäße." Ein weiterer Vorteil, den Betroffene sehr schätzen: Nach der Operation müssen keine lästigen Kompressionsstrümpfe getragen werden.
 
Wie funktioniert die Radiowellentherapie?

Nach einer eingehenden Beratung und Untersuchung der Beine wird ein Katheter in die erkrankte Vene eingeführt und mit Hochfrequenzstrom (Wärme) von innen verschlossen. Die Operation kann sowohl in Lokalanästhesie als auch in einer Allgemeinnarkose durchgeführt werden und ambulant oder stationär erfolgen. Bei diesem minimal-invasiven Verfahren gibt es keine Schnitte und Narben. Ein mit dem Katheter verbundener Generator liefert stets die exakt gleiche Arbeitstemperatur von 120 Grad über 20 Sekunden lang. Der Operateur kann mit dem sieben Zentimeter langen Heizelement im Katheder präzise jeden Abschnitt in gleich hoher Qualität und optimaler Sicherheit behandeln. Jeder Venenabschnitt enthält die gleiche Energie in der gleichen Zeit. Sie zieht sich nach der Behandlung zusammen und der Innenraum wird durch neu gebildetes Bindegewebe gefüllt. Der Vorteil im Vergleich zu anderen Verfahren: Die Vene ist sonographisch nach einem Jahr nicht mehr nachweisbar und wird vom Körper komplett abgebaut. Die einmal mit dem Radiofrequenzkatheter verschlossenen Gefäße können sich demnach nicht wieder öffnen.  

Was sind Krampfadern?
Krampfadern (Varikosis, Varizen) sind erweiterte, verlängerte und geschlungene Venen. Die knotigen und bläulich schimmernden Adern sehen nicht nur unschön aus, sie können auch für schmerzende Beine oder geschwollene Knöchel verantwortlich sein. Prinzipiell können sich alle Venen zu Krampfadern entwickeln, am häufigsten sind jedoch die oberflächlichen Venen der Beine betroffen. Viele Menschen haben Krampfadern. Experten schätzen, dass bei etwa neun von zehn deutschen Erwachsenen die Beinvenen zumindest leicht verändert sind. Die meisten haben feine, oberflächliche Krampfäderchen, sogenannte Besenreiser. Mit zunehmendem Alter häufen sich die Venenveränderungen und auch ihr Schweregrad nimmt zu. Frauen leiden dreimal so oft unter Krampfadern wie Männer. In den meisten Fällen sind Krampfadern gering ausgeprägt und machen keine gesundheitlichen Probleme. Mit zunehmendem Alter haben jedoch immer mehr Betroffene so starke Beschwerden, dass eine Behandlung nötig ist. Die Hauptaufgabe der Venen ist, das Blut gegen die Schwerkraft zum Herzen zu transportieren. Die meiste Pumparbeit leistet das Herz, aber auch die Wadenmuskulatur und die elastische Wand der Blutgefäße spielen eine wichtige Rolle. Bei jeder Bewegung pressen Muskeln und Venenwände das Blut in Richtung Herz. In den Venen verhindern Klappen, die wie Ventile arbeiten, dass das Blut zurückfließt. Die oberflächlichen Venen transportieren das Blut über Verbindungskanäle in die tiefen Beinvenen. Staut sich, beispielsweise nach einem langen Arbeitstag im Stehen, Blut in den Beinen, kann es die Venen überdehnen und ausbuchten. Unter dieser Belastung baut sich die Venenwand nach und nach um und verliert ihre Elastizität. Irgendwann schließen die Venenklappen nicht mehr ausreichend, was den Blutstau weiter verschlimmert. Ob Krampfadern entstehen oder nicht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Über 90 Prozent der Venenveränderungen bilden sich ohne erkennbare Ursache. Das Ziel der Krampfadertherapie ist es, die Durchlässigkeit der Venen in einem möglichst frühen Stadium zu stoppen. Ödeme sollen so verringert, die Versorgung des Gewebes verbessert und die Entstehung von Geschwüren verhindert werden.

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